Knuspriges Baguette, würzige Füllung, frische Kräuter – Bánh mì ist das perfekte Zusammenspiel aus vietnamesischer Street-Food-Kultur und kolonialem Erbe. Ursprünglich während der französischen Kolonialzeit entstanden, kombiniert dieses legendäre Sandwich französisches Brot mit typisch vietnamesischen Zutaten wie eingelegtem Gemüse, Koriander, scharfer Chili, Pastete und gegrilltem Fleisch oder Tofu.
Heute ist Bánh mì weltweit ein kulinarischer Botschafter Vietnams – zu finden in Foodtrucks, Asia-Bistros und gehobenen Fusionsrestaurants. Und auch internationale Persönlichkeiten haben dieses Streetfood längst für sich entdeckt. Barack Obama, ehemaliger Präsident der USA, zeigte sich bei seinem Staatsbesuch in Vietnam 2016 begeistert von der vietnamesischen Küche – insbesondere vom Bánh mì.
Gemeinsam mit dem verstorbenen Starkoch Anthony Bourdain besuchte Obama damals ein schlichtes Restaurant in Hanoi, um authentisches vietnamesisches Essen zu genießen. In Interviews lobte er später die kulinarische Vielfalt Vietnams – und hob Bánh mì als ideales Beispiel hervor: „Ein einfaches Sandwich, aber voller Geschmack, Struktur und Charakter.“
Was Bánh mì besonders macht, ist die Balance der Aromen: Das knackige Brot trifft auf cremige Pastete, würziges Fleisch, frisches Gemüse und den unverkennbaren Kick vietnamesischer Kräuter und Gewürze. Diese Kombination aus französischem Einfluss und vietnamesischer Kreativität macht jedes Bánh mì einzigartig.
Wer das authentische Geschmackserlebnis selbst probieren möchte, muss nicht bis nach Hanoi reisen. Auch in Deutschland bieten viele asiatische Imbisse dieses beliebte Streetfood an – zum Beispiel bei Panda Asia, im Asia Imbiss Fuloc oder bei Asia Wok Döner.
Ob als schneller Lunch, leichter Snack oder herzhafte Mahlzeit: Bánh mì ist vielseitig, zugänglich und absolut unwiderstehlich. Kein Wunder also, dass selbst ein ehemaliger US-Präsident nicht widerstehen konnte.